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Minister des Innern
Der Stadt O s t e r f e l d im Regierungsbezirk Münster wird hierdurch die Genehmigung zur Führung des auf der anbei zurückfolgenden Zeichnung dargestellten Wappens erteilt. Berlin, den 1. M ä r z 1923 Das Preußische Staatsministerium So lautete der genaue Wortlaut der Genehmigung. |
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Links zu sehen das ursprüngliche Wappen wie es in der Heraldik beschrieben ist. Rechts das heute übliche Wappen.
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Bis zur Genehmigung des Wappens
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| 1921 | 02. Dezember | Beschreibung des Wappens: Form eines Schildes mit rotem Untergrund. Hineingezeichnet ein weißer Kegel mit der Spitze nach oben. Durch die Hineinzeichnung des Kegels sind 3 Dreiecke entstanden. Und zwar der Kegel selbst und zu beiden Seiten die Spitze je ein kleines Dreieck. Diese beiden Seitendreiecke behalten den roten Untergrund und zeigen in den äußeren Ecken das Zeichen der Industrie - Schlägel und Eisen -. Das weiße Dreieck ist belegt in der Mitte mit einem geflügelten Rad, das Symbol der Eisenbahn. |
| 1922 | 03. Januar | Der Maler Voß wird mit der Anfertigung von mehreren Stücken des Wappenbildes beauftragt. |
| 03. Februar | Erste Mahnung an den Maler Voß er möge doch bitte seinen Auftrag ausführen. | |
| 21. Februar | Zweite Mahnung | |
| 10. März | Auftrag an Herrn Domenicus in Paderborn um Erarbeitung eines neuen Wappens. 10x16 auf 23x23 Papier incl. Heftrand zum Lochen. | |
| 25. März | Auch hier Erinnerung an Herrn Domenicus. | |
| 11. April | Wiederholte Erinnerung | |
| 10. April | Rückgabe des Musterwappens - Prof. Roth aus Münster (Heraldiker) hat ein besseres erstellt. | |
| 21. April | Entwurf von Domenicus zurück | |
| 15. August | Antrag an den Regierungspräsidenten in Münster | |
| 30. August | Der Regierungspräsident fragt das Stadtarchiv | |
| 04. September | Das Stadtarchiv sagt OK. Jedoch darf die Mauerkrone nicht gebogen sein. | |
| 1923 | 01. März | Genehmigung des Staatsministeriums. Farbe des Wappens: Hellzinnober und Weiß - Mauerkrone in Steingrau |
| Das Wappen spiegelt mit ihren Wappenfiguren den damaligen Zeitgeist einer aufblühenden Stadtgemeinde wieder. Die auf silbernen Grund (Silber ist in der Heraldik eine Metallfarbe und wird gewöhnlich auch in Weiß dargestellt) gesetzte Farbe Rot erinnert auf die Jahrhunderte alte Zugehörigkeit Osterfelds zu Westfalen, wie sie auch im Landeswappen Nordrhein Westfalen enthalten ist. Die dargestellte Spitze weist auf das damals in die Rheinprovinz vorspringende Stadtgebiet hin. Das Flügelrad und die Bergmannszeichen Schlägel und Eisen deuten auf den Aufschwung hin, den Osterfeld durch den Verkehr (Sammel- und Verschiebebahnhof) und den Bergbau genossen hat. |
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