Gewässer in und um Osterfeld

Rhein Herne Kanal:

1905 - Erlaubnis zum Bauen
01.05.1909 - Baubeginn mit 3 Baggern und 200 bis 250 Arbeitern. Viele der Arbeiter kamen aus dem Ausland.
Die meisten Arbeiter wurden im Kanalarbeiterquartier im Herner Norden untergebracht.
06.07.1914 - Probefahrt mit den vier Schiffen "Sleipner", "Thalia", "Helene" und " Vesalia".
17.11.1914 - wurde der Kanal für den Verkehr freigegeben.
16.07.1915 - Offizielle Eröffnung
1915 - 3 Millionen Tonnen Ladung wurden auf dem Kanal im ersten Jahr befördert.
1918 - waren es schon 9 Millionen Tonnen.
07.04.1923 - Sabotagesprengung des Stichkanals bei Henrichenburg. Darauf lief der Rhein Herne Kanal leer.

Kosten: 70 Mio. Goldmark für damals 38 km Wasserstraße von Duisburg-Ruhrort nach Henrichenburg bei Datteln.
Mündet hier in den Dortmund Ems Kanal.

46 km lang, ca. 7,5 km auf Oberhausener Gebiet. Höhenunterschied 38m daher 7 Schleusen, seit 1991
(Schleuse Herne West fiel als letzte weg), nur noch 5 Schleusen.

Mittlere Breite 50m, ca 3,5m tief. befahrbar für 1350 T Schiffe.

1945 ist der Rhein Herne Kanal ausgelaufen. Grund war die Zerstörung von Schleusen.

Und 1954 ist er dagegen zugefroren.

Emscher:

Das Wort Emscher stammt vom keltischen Wort Schlamm, Modder oder sumpfiges Wasser.

Rechter Nebenfluß des Rheins.

Die Emscher entspringt unter der Tenne des Hauses Dudenrott 12 in Holzwickede, ehemals zu dem Rittergut Schulte Dellwig gehörend.

Mündet bei Walsum in den Rhein.

98 km lang und Hauptabwasserkanal des Ruhrgebiets.

Mühlenbach:

Entspringt am Vonderberg

Mündet am Waghalsbruch in die Emscher


Osterfeld und seine Gewässer

gestempelt 1925
Eine alte Ansichtskarte.
Die alte Emscher.
Kanal Partie
25.01.2003
23.02.2003
Idylle am Kanal.
Das DLRG Vereinsheim.
25.04.2003
25.04.2003 - Im Hintergrund der Gasometer.
25.04.2003 - So verträumt kann die Emscher aussehen.
25.04.2003 - Im Hintergrund der Gasometer.

  
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